1. Blick
vom alten Haus Driemeier - Neumarkt (Viehmarkt) um 1915
2.
Neumark (Viehmarkt) im Winter - Um 1920
1915 - An der Stelle des heutigen Neumarktes waren
früher die Gärten der Bewohner von Bahnhof- und Großer Straße. Das Haus am rechten
Bildrand ist das heutige Stadtmuseum Ibbenbüren (Haus Hövel/Herold) an der Breiten
Straße 9. Vorne, an der Sandsteinmauer führt ein Weg/Gasse vom Oberen Markt
zur Breiten Straße.
1920 - Wie in der Aufnahme
Nummer 1 kann man auch hier die Häuser der Großen und Breiten Straße
von der Rückseite her in Augenschein nehmen. Von links: Amtssparkasse Ibbenbüren,
Haus Falke (Kittken Bum), Haus Pölking, Haus Hülsbusch, Haus Beckmann
(ehem. AOK) und Haus Hövel/Herold am rechten Bildrand.
3
3. Neumarkt
mit Feuerwehrhaus - 1960
4. Der Neumarkt- 2008
1960 - Links das alte
DRK-Heim, im Hintergrund der Neubau des Textil-Kaufhauses Bitter an der Großen
Straße und in der Bildmitte die Feuerwache. Rechts neben der Feuerwache hinter
den Bäumen die Rückseite des Hauses Herold an der Breiten Straße. Die Mauritius
Kirche ist durch den Turm der Feuerwache verdeckt.
2008 - Die mehrgeschossige
Bebauung um den Neumarkt engt den Blick über Ibbenbüren ein. Nur die
Mauritiuskirche schafft noch den Blick auf den Neumarkt. Im Winter wird das Open-Air-Eisspektakel
wieder das Leben auf dem Neumarkt in Ibbenbüren bestimmen, wie im Sommer die Cafés.
Neumarkt und Neumarktstraße in der Oberstadt - 1956 - 2009
.
1. Oberstadt mit Neumarkt - 1956
2.
Oberstadt mit Neumarkt - 1968
3.
Oberstadt mit Neumarkt - 2009
.
1. Oberstadt mit Neumarkt - 1956
2.
Oberstadt mit Neumarkt - 1968
3.
Oberstadt mit Neumarkt - 2009
Foto:
1. Oberstadt mit Neumarkt - Historischer Verein Ibbenbüren e. V. - Foto: 2. Oberstadt
mit Neumarkt - 1968 - Sammlung Suer Foto: 3.Oberstadt mit Neumarkt - 2009 -
Brigitte Striehn
Viehmarkt/Neumarkt
Der jetzige Neumarkt war noch eine Schrebergartenanlage.
Durch sie führte, vom Oberen Markt kommend, ein Fußweg zur Post. An der Stelle
des heutigen Neumarktes waren früher die Gärten der Bewohner von Bahnhof- und
Großer Straße. Die Sandsteinmauer im unteren Teil des Bildes zeigt den Verlauf
der Neumarktstraße.
Foto:
Sammlung Suer
Viehmarkt/Neumarkt
- Um 1915
Die jetzige Neumarktstraße war früher nur
ein schmaler Fußweg, der durch die Gärten mit einer leichten Knickung auf die
Post zuführte. Als Martin Lause, einer der volkstümlichsten Bürger der Stadt,
im jetzigen Haus Löbbers eine Metzgerei betrieb, hieß der Weg allgemein "Lausen
Pättken".
Textauszug aus "Alt-Ibbenbüren
- Bilder Berichte Geschichten" Friedrich E. Hunsche Bernhard Holwitt",
Herausgegeben von der IVZ; 2. überarbeitete und erweiterte Auflage: Dezember
1980
Im Jahre 1928 erwarb die Landgemeinde Ibbenbüren
noch 61.275 qm; dafür wurde ebenfalls ein Bebauungsplan aufgestellt. Die Preise
dieses Bodens betrugen je Quadratmeter 0,20 bis 0,25 RM. 1928 kaufte die Landgemeinde
in Laggenbeck auf dem Hünhügel drei Baustellen (0,48 RM je qm), auf dem Schafberg
1929 vier Bauplätze (0,60 RM je qm).Zur gleichen Zeit erwarb das Amt Ibbenbüren
zwischen dem Oberen Markt und der Breiten Straße 6.364 qm für 50.000 RM für den
etwaigen Bau eines neuen Amtsgebäudes. Ein bereits angefertigter Bauentwurf konnte
wegen finanzieller Schwierigkeiten infolge der Wirtschaftskrise nicht ausgeführt
werden. Dann entstand hier der Neumarkt. Viehmärkte, die vordem auf den Straßen
abgehalten wurden, fanden nun hier einen geeigneten Platz. Da die Viehmärkte die
Straßen der Stadt arg verschmutzten, bestand schon vorher der Plan, östlich des
Güterbahnhofes einen Viehmarkt anzulegen.
Textauszug
aus "IBBENBÜREN Vom ländlichen Kirchspiel zur modernen Stadt": Von Friedrich
Ernst Hunsche Verlag Bernhard Scholten, Ibbenbüren 1974