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Foto: (Die Presse am Bahnhof) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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spacer Archiv - Stadtmuseum Ibbenbüren
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spacerPressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel Januar - Juni 2008


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Ein neues Stadtmuseum für Ibbenbüren - MAZ der Stadtverwaltung - Juni 2008
Architektur erleben - IVZ vom 27.06.2008
1500 Besucher sahen alte Ansichtskarten - IVZ vom 24.06.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 21.06.2008
Letzter Tag: Eintritt frei - Ansichtskarten - IVZ vom 20.06.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 14.06.2008
Alte Ansichtskarten - WDR Lokalzeit MS - Tipps & Termine vom 13.06.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 07.06.2008
1000 Besucher in 26 Tagen im Stadtmuseum - IVZ vom 04.06.2008
Damit nichts verlorengeht - mittendrin Nr. 49 - Juni 2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 31.05.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 24.05.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 21.05.2008
Erste Schriftenreihe erschienen - Osnabrücker Sonntagszeitung vom 18.05.2008
Neu im Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 15.05.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 08.05.2008
Heimatverein besucht Stadtmuseum - IVZ vom 06.05.2008
Auswahl fiel bei der Motivvielfalt schwer - IVZ vom 05.05.2008
Ansichtssache - mittendrin Nr. 48 - Mai 2008
Band 1 der „Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren“ - IVZ vom 28.04.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 26.04.2008
Bollerwagen voll Dokumente - IVZ vom 21.04.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 19.04.2008
„Central Fastnacht“ übergibt ihr Archiv - WIR IN vom 16.04.2008
Schriftstücke für das Stadtmuseum - Ibbenbürener Anzeiger vom 16.04.2008
500 Besucher an sechs Wochenenden - IVZ vom 15.04.2008
Wertvolle alte Schriftstücke für das Stadtmuseum - IVZ vom 12.04.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 12.04.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 05.04.2008
Die wechselvolle Geschichte des heutigen Stadtmuseums - IVZ vom 02.04.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 26.03.2008
"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum - IVZ vom 25.03.2008
Erste Ausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum eröffnet - OSZ vom 16. März
Ansichtskartensammler brauchen Gespür für Details - IVZ vom 10.03.2008
Ansichtskarten zeigen historisches Leben - IVZ vom 08.03.2008
"Alte Ansichtskarten" im neuen Stadtmuseum - WIR IN vom 5. März 2008
Ausstellung „Alte Ansichtskarten" im Stadtmuseum - Ibbenbürener Anzeiger
Ausstellung „Alte Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“ im Stadtmuseum
Ibbenbüren kommt ins Museum - mittendrin Nr. 45 - Februar 2008
Beteiligte stoßen mit rotem Sekt auf Haus Herold an - IVZ vom 24.01.2008



Pressespiegel Grafik



spacer Pressearchiv im Stadtmuseum Ibbenbüren :: Pressespiegel Januar - Juni 2008


spacerEin neues Stadtmuseum für Ibbenbüren - MAZ der Stadtverwaltung vom Juni 2008

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Nachdem das frühere Stadtmuseum an der Brunnenstraße im Krieg zerstört wurde, fehlte in Ibbenbüren eine zentraler Ort für die öffentliche Darstellung von Stadtgeschichte. Auf Initiative von Bürgermeister Heinz Steingröver traf sich im Sommer 2007 erstmals eine Gruppe engagierter Bürger, um den Aufbau eines neuen Stadtmuseums in Angriff zu nehmen. Ein Glücksfall war sicherlich, dass dafür ein geeignetes Gebäude zur Verfügung stand. Für die "Villa Hövel" an der Breiten Straße, auch als "Haus Herold" bekannt, suchte die Stadt Ibbenbüren seit langem einen Käufer. Das perfekt restaurierte Haus ist ein Schmuckstück im Stadtbild. Es wurde 1892 von dem Zimmermeister und Bauunternehmer Julius Hövel für seinen Bruder Bernhard gebaut. Nach mehreren Besitzerwechseln hatte die Stadt das klassizistische Wohngebäude erworben und 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Die Villa ist im Inneren mit reichverzierten Stuckdecken, Bleiverglasungen, Jugendstil-Fliesen und Ölmalereien geschmückt.



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In diesem klassizistischen Wohngebäude von 1892 befindet sich das neue Stadtmuseum (Breite Straße 9)

Nachdem das frühere Stadtmuseum an der Brunnenstraße im Krieg zerstört wurde, fehlte in Ibbenbüren eine zentraler Ort für die öffentliche Darstellung von Stadtgeschichte. Auf Initiative von Bürgermeister Heinz Steingröver traf sich im Sommer 2007 erstmals eine Gruppe engagierter Bürger, um den Aufbau eines neuen Stadtmuseums in Angriff zu nehmen. Ein Glücksfall war sicherlich, dass dafür ein geeignetes Gebäude zur Verfügung stand. Für die "Villa Hövel" an der Breiten Straße, auch als "Haus Herold" bekannt, suchte die Stadt Ibbenbüren seit langem einen Käufer.


spacerBildunterschrift: In diesem klassizistischen Wohngebäude von 1892 befindet sich das neue Stadtmuseum (Breite Straße 9)


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Das perfekt restaurierte Haus ist ein Schmuckstück im Stadtbild. Es wurde 1892 von dem Zimmermeister und Bauunternehmer Julius Hövel für seinen Bruder Bernhard gebaut. Nach mehreren Besitzerwechseln hatte die Stadt das klassizistische Wohngebäude erworben und 1987 unter Denkmalschutz gestellt. Die Villa ist im Inneren mit reichverzierten Stuckdecken, Bleiverglasungen, Jugendstil-Fliesen und Ölmalereien geschmückt.

Im Flur fällt der Blick des Besuchers auf kunstvoll restaurierte Stuckdecken und Bleiverglasungen aus der Erbauerzeit

spacerBildunterschrift: Im Flur fällt der Blick des Besuchers auf kunstvoll restaurierte Stuckdecken und Bleiverglasungen aus der Erbauerzeit


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Der perfekte Rahmen für ein Stadtmuseum war also vorhanden, jedoch waren die früheren Sammlungen in alle Winde zerstreut und nur wenige Exponate verfügbar. Auch deswegen stand das Westfälische Museumsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe dem Vorhaben skeptisch gegenüber. Die Initiatoren ließen sich jedoch nicht entmutigen und gründeten am 27. August 2007 den "Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.". Dessen Mitglieder um den Vorsitzenden Joachim Michels stürzten sich sofort in die Arbeit. Im November beschloss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt, dem Förderverein das Haus kostenfrei zu überlassen und einen Teil der Betriebskosten zu übernehmen.

Daraufhin wurde die Öffentlichkeit informiert und mit kleinen Aktionen aufgerufen, sich am Aufbau der Sammlung zu beteiligen und das Museum zu unterstützen. Viele Spender haben dem Verein seitdem Exponate, beispielsweise alte Dokumente und Bilder, überlassen. Ibbenbürener Handwerksbetriebe gestalteten unentgeltlich die ersten Zimmer "museumstauglich" um. Für das Archiv wurden ebenfalls Räume zur Verfügung gestellt.



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Blick zur Breiten Straße mit dem Stadtmuseum auf der rechten Seite (1907)


Ein Konzept musste erarbeitet werden, es bildeten sich Arbeitsgruppen für verschiedene Aufgabenfelder. Im Vordergrund stand die Sicherung des Hauses, parallel dazu konzipierten einige Mitglieder die erste Ausstellung, die 2008 die Pforten öffnen sollte. Bei der Unterzeichnung der Nutzungsüberlassung am 23. Januar 2008 betonte Bürgermeister Heinz Steingröver, dass es für eine Stadt wichtig sei, sich und ihre Geschichte in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Er werde das Unternehmen jederzeit unterstützen.


spacerBildunterschrift: Blick zur Breiten Straße mit dem Stadtmuseum auf der rechten Seite (1907)


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Bis zur Eröffnung der ersten Ausstellung "Alte Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren" vergingen seitdem nur zwei Monate. Vorausgegangen waren Wochen mit Diskussionen über die inhaltliche Zusammenstellung und technische Umsetzung des Konzeptes. Bis zum 22. Juni können die Kartenschätze noch besichtigt werden. Der erste Band einer Schriftenreihe des Stadtmuseums mit zahlreichen Abbildungen historischer Ansichtskarten liegt inzwischen vor. Er ist im Museum und in den Buchhandlungen zum Preis von 18,50 Euro erhältlich. Im Museum werden die in der Ibbenbürener Volkszeitung veröffentlichten "Ansichtskarten der Woche" als Nachdrucke zum Preis von 1 Euro (Satz von 8 Karten für 5 Euro) verkauft.

Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet, für Besuchergruppen nach Anmeldung in der Geschäftsstelle unter der Telefon-Nr. 0 54 51 - 441 552 auch außerhalb dieser Zeiten. Dort können sich Interessenten ebenfalls anmelden, wenn sie Mitglied im Förderverein werden möchten Viele Informationen zur Stadtgeschichte und zum Museum finden sich außerdem auf der Webseite des Fördervereins unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de.

Brigitte Striehn



spacerQuelle: MAZ der Stadtverwaltung vom Juni 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerArchitektur erleben - Stadtmuseum - IVZ vom 27.06.2008

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Ibbenbüren.
Nach dem Ende der Ansichtskartenausstellung öffnet das Stadtmuseum die Türen für Besucher, die besonders die Innenarchitektur des Hauses in Ruhe betrachten möchten. An jedem Sonntag von 15 bis 18 Uhr sind Besichtigungen möglich, außerdem ist das Museums-Lädchen geöffnet. Dort werden Nachdrucke der Ansichtskarten, das Buch zu den vorangegangenen Ausstellungen sowie kleine Souvenirs zum Kauf angeboten. Das Ibbenbürener Stadtmuseum befindet sich in der Breiten Straße 9.

Holzvertäfelungen verzieren die Decken im Erdgeschoss.
 
Quelle:
IVZ vom 27.06.2008
Holzvertäfelungen verzieren
die Decken im Erdgeschoss.


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacer1500 Besucher sahen alte Ansichtskarten - Suchspiel-Gewinner werden benachrichtigt - IVZ vom 24.06.2008

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-alh- Ibbenbüren. Am Sonntag öffnete die Ausstellung zu alten Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren im Stadtmuseum zum letzten Mal die Türen. "An den 16 Wochenenden hatten wir hier im Haus Herold fast 1 500 Besucher." erzählte Joachim Michels, Mitglied des Fördervereins.
Nach Vorbild von niederländischen Ausstellungen konnte man an einem Suchspiel teilnehmen, in dem Fragen zur Sammlung gestellt wurden. "Man musste die Karten wirklich genau studieren und die Bearbeitung hat sicher eine Stunde gedauert. Trotzdem haben 50 Leute mitgemacht." freute sich Michels.

Die Gewinner des Suchspiels im Rahmen der Ausstellung mit alten Ansichtskarten im Stadtmuseum wurden aus einer "Schatzkiste gezogen. Foto  IVZ - Anna-Lena Himstedt
  
Foto Anna-Lena Himstedt - IVZ

spacerBildunterschrift:
Die Gewinner des Suchspiels wurden im Rahmen der Ausstellung mit alten Ansichtskarten im Stadtmuseum aus einer "Schatzkiste" gezogen.

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25 davon hätten die richtige Antworten gegeben und für zehn Personen gab es Preise. Eine Glücksfee zog die Gewinner aus einer geheimnisvollen Schatzkiste. Den ersten Preis, das Buch über "Historische Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren" gewann Christian K. Weitere Preise waren Familienkarten für das Stadtmuseum sowie Kartensätze. Wegen des Unwetters war leider keiner der Gewinner anwesend. Sie werden in den nächsten Tagen benachrichtigt.
Das Haus Herold und das Lädchen haben ab nächster Woche immer sonntags von 15 bis 18 Uhr für Jung und Alt geöffnet. Der Eintritt ist frei. Im September wird die nächste Ausstellung zum Thema "Kaffee in Ibbenbüren" im Stadtmuseum zu bewundern sein.


spacerQuelle: IVZ vom 24.06.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 16 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 21.06.2008

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Ansichtskarte der Woche zeigt Bahnhofstraße um 1920

Um 1920 hat der elektrische Strom Einzug in die Bahnhofstraße gehalten. Noch steht rechts die Gaslaterne, aber es stehen auch schon die Masten mit den Leitungsdrähten. Die Karte ist handkoloriert, die Fensterscheiben vom Fachwerkhaus Konermann sind vergoldet. Vor dem Haus Denecke steht die Kaisereiche, sie erinnert an Aufenthalt von Wilhelm II in Ibbenbüren im Jahre 1907.

Bahnhofstraße um 1920
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(Richtiges koloriertes Bild - Falsches Bild > )
Bahnhofstraße um 1920

spacerDie abgebildete Karte gehört zur Sammlung von Georg Kipp und wird im Stadtmuseum noch bis Sonntag gezeigt. Geöffnet ist das Museum täglich von 15 bis 18 Uhr.

spacerQuelle: IVZ vom 21.06.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerLetzter Tag: Eintritt frei - Ansichtskarten - IVZ vom 20.06.2008

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Am 8. März 2008 wurde im Stadtmuseum Ibbenbüren die erste Ausstellung eröffnet. Im neuen Haus an der Breiten Straße konnte seitdem eine umfangreiche Sammlung historischer Ansichtskarten besichtigt werden. Etwa 1500 Besucher nutzten bisher die Gelegenheit, anhand der kleinen bunten oder schwarz-weißen Karten in die Geschichte der Stadt einzutauchen und Vergessenes wieder zu entdecken. Am Sonntag, dem 22. Juni, ist die letzte Gelegenheit, sich die Ausstellung anzusehen. Der Förderverein Stadtmuseum lädt alle historisch Interessenten zur Abschlussveranstaltung ein.
Vor allem die Teilnehmer an dem "Suchspiel" sollten sich den Termin vormerken, denn um 17 Uhr findet die Verlosung der Preise statt. Eine Glücksfee wird aus den richtigen Einsendungen die Gewinner ermitteln. Der erste Preis ist ein Exemplar des Buches zur Ausstellung, weiterhin stehen Eintrittskarten in das Museum, Nachdrucke der ausgestellten Karten und Trostpreise zur Verfügung. Am letzten Ausstellungstag ist der Eintritt frei, geöffnet ist von 15 - 18 Uhr, teilt das Stadtmuseum mit.


spacerQuelle: IVZ vom 20.06.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 15 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 14.06.2008

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Als am Browerskamp noch Felder standen - Ausstellung geht weiter
Ibbenbüren. Blick von der Nordstraße in Höhe Browerskamp über die Felder auf die Mauritiuskirche: Das um 1920 gemachte Foto aus der Sammlung von Georg Kipp ist nur eines von zahlreichen Exponaten der aktuellen Ausstellung im Stadtmuseum. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum Ibbenbüren ist geöffnet bis zum 22. Juni. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben freien Eintritt.

So sah Ibbenbüren um  das Jahr 1920 aus
spacerAnsichtskarte: Sammlung Kipp
So sah Ibbenbüren um
das Jahr 1920 aus.

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Zur Ausstellung ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" zum Preis von 18,50 Euro im Museum und im Zett-Punkt der Ibbenbürener Volkszeitung erhältlich. Auch in den Buchhandlungen gibt es den ersten Band. Nur im Stadtmuseum gibt es die in der IVZ erschienenen Ansichtskarten als Nachdrucke zum Preis von je einem Euro. Ein Satz von acht dieser Ansichtskarten kostet fünf Euro.


spacerQuelle: IVZ vom 14.06.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacer Alte Ansichtskarten - WDR Lokalzeit Münsterland - Tipps & Termine vom 13.06.2008

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Alte Ansichtskarten Die Sonderausstellung versetzt die Besucher, und vor allem die Bürger Ibbenbürens, rund 100 Jahre zurück. Gezeigt werden über 280 Sammlerstücke, deren Darstellungen ein einzigartiges Gefühl für das damalige Stadtleben geben.
Datum: 14.06.2008 & 15.06.2008; 15.00 Uhr Ort: Ibbenbüren, Stadtmuseum, Breite Straße 9


spacerQuelle: Webseite WDR Lokalzeit Münsterland - Tipps & Termine vom 13.06.2008
http://www.wdr.de/studio/muenster/lokalzeit/tut/


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 14 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 07.06.2008

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Ansichtskarten im Stadtmuseum: Hotel Quaritsch
Die Ansichtskarte zeigt das Hotel Quaritsch, später Hesse, an der Breiten Straße, um 1900. Es war ein vornehmes Hotel und das "Erste Haus am Platze". Der Page des Hause steht neben der Kutsche und er begleitet die ankommenden die Gäste. Die Karte stammt aus der Sammlung Kipp. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum Ibbenbüren ist bis zum 22. Juni geöffnet. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben freien Eintritt.

Hotel Quaritsch (später Hesse)  an der Breiten Straße um 1900
spacerAnsichtskarte: Sammlung Kipp
Hotel Quaritsch (später Hesse)
an der Breiten Straße um 1900

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Zur Ausstellung ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" zum Preis von 18,50 Euro im Museum und im Zett-Punkt der IVZ erhältlich. Nur im Museum gibt es die in der IVZ erschienenen Ansichtskarten als Nachdrucke zum Preis von je einem Euro. Ein Satz von acht dieser Ansichtskarten kostet fünf Euro.


spacerQuelle: IVZ vom 07.06.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacer1000 Besucher in 26 Tagen im Stadtmuseum - IVZ vom 04.06.2008

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Am Sonntag sagte Doris Verleman aus Ibbenbüren zu ihrer Familie: "Lass uns endlich mal zum Stadtmuseum fahren". Mit Ehemann Eckhard und den Kindern Anna und Tobias radelte sie vom Wetkampstraße in Bockraden zum Museum an der Breiten Straße. Als 997., 998., 999. und 1000. Besucher bestaunten alle vier die Ausstellung der historischen Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Stadtmuseum, Lothar Huss (2.v.r.), dankte den überraschten Jubiläumsgästen für den Besuch mit einem Blumenstrauß.

Doris Verleman (Mitte) erhielt als 1000. Besucher der Ansichtskartenausstellung im Stadtmuseum aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Lothar Huss (2.v.r.) einem Blumenstrauß

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Bildunterschrift: Doris Verleman (Mitte) erhielt als 1000. Besucher der Ansichtskartenausstellung im Stadtmuseum aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Lothar Huss (2.v.r.) einem Blumenstrauß


spacerQuelle: IVZ vom 04.06.2008 - Foto Annette Bucken (Stadtmuseum Ibbenbüren)


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerDamit nichts verlorengeht - mittendrin Nr. 49 - Juni 2008

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Damit nichts verlorengeht - Die Ausstellung des Ibbenbürener Stadtmuseums hat sich bereits als Renner entpuppt. Jetzt legen die Aktiven des Museums noch mal nach: Im Rahmen der Exposition mit historischen Ansichtskarten der Bergmannstadt präsentierten Werner Suer, Lothar Huss und Joachim Michels (v.l.) vom Vorstand des Stadtmuseums-Vereins die erste Buchveröffentlichung der neuen Ibbenbürener Institution. Diese wird durch eine Serie von Nachdrucken historischer Karten flankiert, welche wie das Buch im Museumsladen erhältlich sind. Für die Publikation wurde aus den 370 im Museum ausgestellten Ansichtskarten eine Auswahl von rund 120

Werner Suer, Lothar Huss und  Joachim Michels (v.l.) Foto: hag
 
zusammengestellt.

Werner Suer, Lothar Huss und
Joachim Michels (v.l.) Foto: hag

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124 Seiten umfasst der schmucke Schmöker, der in einer Auflage von 1500 Exemplaren an den Start gegangen ist.und ausdrücklich kein Ausstellungskatalog sein soll. „Von vornherein war auch unserer Ziel, thematische Dokumentationen zu erstellen, damit nichts verlorengeht", erläutert Museumsvorständler Michels gegenüber mittendrin den Ansatz. Dem Erstlingswerk sollen weitere Titel folgen - am Ende, so die Idee der Museums Aktiven, wird eine Bibliothek zur Ibbenbürener Stadtgeschichte stehen. » hag


spacerQuelle: mittendrin Nr. 49 - Juni 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 13 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 31.05.2008

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Ruine des Heidenturms lag 1910 inmitten von Wiesen
Die mit Eichen bewachsene Ruine des Heidenturms um 1910 zeigt diese alte Ansichtskarte. Damals lag der Turm mitten in den Wiesen des Bauern Heldermann. Dort soll der Stammsitz der "Edlen von Ibbenbüren" gewesen sein. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum Ibbenbüren ist bis zum 22. Juni geöffnet. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Dazu ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" erschienen. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni.

Ruine des Heidenturmes um 1910
spacerAnsichtskarte: Sammlung Kipp
Ruine des Heidenturms um 1910

spacerQuelle: IVZ vom 31.05.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 12 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 24.05.2008

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Aufzug der Bürgerschützen auf dem Unteren Markt.

Die alte Ansichtskarte zeigt den Aufzug der Bürgerschützen. Die Karte stammt aus der Sammlung Kipp. Das Foto ist auf dem Unteren Markt in Ibbenbüren gemacht worden. Links ist das Textilhaus Löwenstein zu sehen. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum im Haus Herold ist geöffnet bis zum 22. Juni 2008. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

spacerAnsichtskarte: Sammlung Kipp
Aufzug der Bürgerschützen auf
dem Unteren Markt

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Der Eintritt beträgt für Erwachsene zwei Euro, Kinder haben freien Eintritt. Zur Ausstellung ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" zum Preis von 18,50 Euro im Museum und im Zett-Punkt der IVZ erhältlich. Auch in den Buchhandlungen gibt es den ersten Band. Nur im Museum gibt es Nachdrucke der "Ansichtskarten der Woche" zum Preis von einem Euro. Im Satz kosten die Ansichtskarten fünf Euro. Ein Satz besteht aus acht Ansichtskarten.


spacerQuelle: IVZ vom 24.05.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 11 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 21.05.2008


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Handkolorierte Ansichtskarte des St.-Josef-Stifts Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis Sonntag, 22. Juni 2008. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Das ursprüngliche Sankt-Josefs-Stift um 1905 ist eine handkolorierte Ansichtskarte. Die Fenster sind vergoldet. Im Giebeldreieck ist die Sandsteinfigur des Heiligen Josef, der Namenspatron des Hauses. Das Foto stammt aus der Sammlung Kipp. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Im Mai ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" erschienen. Exemplare gibt es in allen Buchhandlungen und im ZettPunkt in der Bahnhofstraße.

Handcolorierte Ansichtskarte des  St.-Josef-Stifts
Handkolorierte Ansichtskarte des
St.-Josef-Stifts um 1905
spacerAnsichtskarte: Sammlung Kipp

spacerQuelle: IVZ vom 21.05.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerErste Schriftenreihe erschienen - Osnabrücker Sonntagszeitung vom 18.05.2008

spacerIbbenbüren/Stadtmuseum - Erste Schriftenreihe erschienen

„Lädchen im Stadtmuseum“ bietet „liebevolle Kleinigkeiten als Souvenirs“.
Die erste Ausstellung im neuen Ibbenbürener Stadtmuseum öffnete Anfang März ihre Pforten für Besucher. Rund 280 Ansichts- und Bildpostkarten aus den Jahren 1890 bis 1960 zeugen vom Wandel.

Ansichtskartenmotive aus Ibbenbüren präsentiert die erste Publikation der Schriftenreihe des Stadtmuseums. Foto: Luck
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„Historische Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“ lautet nun auch der Titel des ersten Bandes aus der Schriftenreihe des Stadtmuseums, der Anfang Mai der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Der schicke Band stellt auf 124 Seiten die interessantesten Stücke aus den Sammlungen von Georg Kipp, Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell zusammen.

Ansichtskartenmotive aus Ibbenbüren präsentiert die erste Publikation der Schriftenreihe des Stadtmuseums.
Foto: Luck

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Werner Suhr hat die informativen Begleittexte verfasst. Sie erläutern knapp das Kartenmotiv und weisen auf historische Zusammenhänge hin. Der Verkauf des Buches, das in einer Auflage von 1.500 Exemplaren erschienen ist, soll zur Finanzierung des Stadtmuseums beitragen, so Joachim Michels, Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum. Michels bedankte sich ausdrücklich bei Ibbenbürens Bürgermeister Heinz Steingröver, den er als „Initiator des Stadtmuseums“ und „wichtigen Baudenkmalserhalter“ würdigte.

Parallel zur Buchvorstellung öffnete auch das „Lädchen im Stadtmuseum“, das künftig von Annette Bucken betreut wird. Hier gibt es neben den Veröffentlichungen des Museums auch viele „liebevolle Kleinigkeiten als Souvenirs“. Das Buch zur Ausstellung ist sowohl im „Lädchen“ als auch im örtlichen Buchhandel erhältlich. Es kostet 18,50 Euro.
Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 22. Juni, samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder haben freien Eintritt. H.L.


spacerQuelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 18.05.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerNeu im Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 15.05.2008

spacerZur Ausstellung "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren" bringt der Förderverein Stadtmuseum eine Serie von Nachdrucken heraus, die im Museum in der Breiten Straße 9 erworben werden können. Die Einzelkarte kostet 1 Euro, eine Auswahl
von acht Stück wird für 5 Euro verkauft.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Juni samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Neu im Stadtmuseum - Ansichtskarten

spacerQuelle: IVZ vom 15.05.2008

Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 8 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 08.05.2008

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Ibbenbüren in alten Ansichten.

Der Hafen Dörenthe mit Segelschiffen und ein Schaufelraddampfer auf dem Kanal, dieser Stahlstich von 1900 ist eine Phantasie-Darstellung.
Ein Nebengleis der Teutoburger- Wald-Eisenbahn führte zum Hafenbahnhof neben dem Getreidespeicher. Im kleinen Bild links ist die Gastwirtschaft H. Schröer dargestellt, heute Gasthof "Zum Anker".

Der Hafen Dörenthe mit Segelschiffen und ein Schaufelraddampfer - Ansichtskarte: Sammlung Kipp
 Ansichtskarte: Sammlung Kipp
Stahlstich von 1900 - Dörenther Hafen
und Gastwirtschaft H. Schröer

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Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni 2008. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ins Stadtmuseum kostet für Erwachsene zwei Euro, Kinder haben freien Eintritt. Am 4. Mai erschien dazu der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren".


spacerQuelle: IVZ vom 08.05.2008

Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerHeimatverein besucht Stadtmuseum - Laggenbecker machen sich kundig - IVZ vom 06.05.2008

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Ibbenbüren. Der Erste Vorsitzende des Stadtmuseums, Joachim Michels hat 28 Personen vom Heimatverein Laggenbeck im Stadtmuseum begrüßt, er sprach über die wechselvolle Geschichte des Hauses und über die Arbeit des Museumsvereins. Werner Suer, Mitglied des Museumsvereins, berichtete über die Geschichte der Ansichtskarte. Dann begann der Rundgang durch die Ausstellung "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren". Viele Fragen wurden an Georg Kipp gestellt, der mehr als 300 Ansichtskarten ausstellt.
Zum Schluss trug sich der Erste Vorsitzende des Heimatvereins Laggenbeck, Albert Middendorf, ins Gästebuch ein. Er bedankte sich bei Joachim Michels über den informellen Nachmittag.


spacerQuelle: IVZ vom 06.05.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAuswahl fiel bei der Motivvielfalt schwer - IVZ vom 05.05.2008

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Ibbenbüren. Da liegt sie, umgeben von weiten Feldern und Wiesen im Rot der tief stehenden Sonne – die Kleinstadt Ibbenbüren, deren Kirchen sich über die Dächer der Häuser erheben. Hinter der Silhouette zeichnet sich der Teutoburger Wald ab. Spaziergänger genießen die Stille zwischen den Wiesen und ruhen sich auf der Terrasse aus, auf der auch der Betrachter dieses Bildes gesessen haben muss, als er das Motiv für eine Postkarte aufnahm.


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Heute kann man von der Terrasse des Hotels Leugermann, wo das Foto einst entstand, nicht mehr so viel sehen – die Wiesen sind längst bebaut, Häuser versperren den Blick, und aus dem Fotomotiv ist eine historische Postkarte geworden, die den Buchdeckel des ersten Bandes der Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren ziert. Das liebevoll gestaltete Werk, das rund 120 Seiten umfasst, übergab der Förderverein des Stadtmuseums am Sonntag unter dem Titel „Historische Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“ der Öffentlichkeit.


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Annette Bucken überreichte Freiexemplare des Buches an die Kartengeber Georg Kipp (v.l.), Klemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell.
(Foto: Anna Bühren)

Annette Bucken überreichte Freiexemplare des Buches an die Kartengeber Georg Kipp (v.l.), Klemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell. -  (Foto: Anna Bühren)

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Eigentlich habe man viel mehr Motive in die engere Auswahl genommen, erklärten die Vereinsmitglieder ihren Gästen bei der Begrüßung. Bei der Motivvielfalt sei die Entscheidung schwer gefallen: Zu viele schöne Motive hätten für Begeisterung gesorgt. „Aber das hätte der Verein nicht stemmen können.“

Sowieso brauche man die Hilfe von Profis, um solch ein Projekt umsetzen zu können. Für diese Hilfe bedankten sich die Vereinsmitglieder besonders bei den Kartengebern Georg Kipp, Klemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell, die ihre Karten schon für die Ausstellung „Alte Ansichtskarten“ zur Verfügung gestellt hatten, sowie bei Geschäftsführer Klaus Rieping (Ibbenbürener Vereinsdruckerei), Markus Bogena und Bürgermeister Heinz Steingröver, der auch einen Text zum Buch geschrieben hat. Die Unterzeilen zu den Ansichtskarten sind von Werner Suer.

Die Idee zur Ausstellung und auch zum Buch habe der Verein „erbrütet“, erklären die Mitglieder. Die Karten seien schließlich bei ihren Besitzern gewesen, die dem Verein als langjährige Sammler bekannt waren. Man musste sie dann nur noch gemeinsam zusammenstellen. Es sei ein ganz selbstverständlicher Gedankenschritt gewesen, aus diesen Karten eine Ausstellung zu machen. Welche Bände in der Schriftenreihe folgen sollen, liege noch im Dunkeln, aber es solle auf jeden Fall noch einige geben.

Wer noch eines der ersten 1500 Exemplare erstehen möchte, muss sich schnell darum kümmern. Der erste Interessent kam schon früh ins Stadtmuseum, und er blieb am ersten Verkaufstag längst nicht der Einzige. „Die werden schnell vergriffen sein“, prophezeiten auch die Vereinsmitglieder. Zu haben sind die Bücher nicht nur in Buchhandlungen, sondern auch im sogenannten „Lädchen im Museum“, das im Rahmen der Buchvorstellung miteröffnet wurde, nachdem Handwerker es in liebevoller Arbeit verschönert hätten.

Der Preis von 18,50 Euro bleibe gleich, unabhängig davon, ob man das Buch im Museum oder im Buchhandel kaufe, erklärten die Vereinsmitglieder. Das Museum wird nach Aussage des Vereins nicht weiter bezuschusst, so dass mit jedem Buchkauf das Museum selbst noch ein wenig unterstützt wird.


spacerQuelle:IVZ vom 05.05.2008 - von Anna Bühren


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


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Ansichtssache - mittendrin Nr. 48 - Mai 2008

Mit einer solchen Publikumsresonanz hatten die Organisatoren dann doch nicht gerechnet: Zu einem echten Renner hat sich die Debütausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum entwickelt. Die Exposition historischer Postkarten mit Ansichten der Bergmannsstadt lockte bislang über 500 Besucher ins Museum. Keine Frage: Da möchte man dem Besucherstrom nicht vor der Zeit die Tür vor der Nase zuschließen. Weshalb kurzerhand die Ausstellung verlängert wurde. Sie läuft nun

Partie am Bahnübergang - 1905 - Sammlung Kipp

spacerbis zum 22. Juni. Interessierte haben also, zeitlich gesehen, noch reichlich Gelegenheit, in Ibbenbürener Vergangenheit einzutauchen. » hag

spacerQuelle: mittendrin Nr. 48 - Mai 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerVorstellung im Stadtmuseum - Band 1 der „Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren“ - IVZ vom 28.04.2008

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Ibbenbüren. Am Sonntag, 4. Mai. laden die Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren zu einer besonderen Veranstaltung ein. Im Rahmen der Ausstellung „Alte Ansichtskarten“, die seit dem 8. März im neuen Museum an der Breiten Straße 9 zu sehen ist, wird der erste Band der „Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren“ vorgestellt.
In einem schön gestalteten Buch haben die Autoren auf 124 Seiten ausgewählte historische Ansichtskarten aus den Sammlungen von Georg Kipp, Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell zusammengestellt.

Bildunterschift: Band 1 der „Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren“ dokumentiert in schöner Ausstattung ein Stück Stadtgeschichte.

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Bildunterschift: Band 1 der „Schriftenreihe des Stadtmuseums Ibbenbüren“ dokumentiert in schöner Ausstattung ein Stück Stadtgeschichte.

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In kurzen Erläuterungen stellen sie die Situation vor, die auf den Karten zu sehen ist. Die Bildunterschriften weisen auf besondere Bauwerke oder historische Zusammenhänge hin.
Verkauft wird das Buch ab Sonntag, 4. Mai, zu den regelmäßigen Öffnungszeiten der Ausstellung im „Lädchen im Museum“, das am gleichen Tag nach umfangreichen Verschönerungsarbeiten seine Pforten öffnet.
Dort werden künftig die Besucher empfangen und mit dem Rundgang vertraut gemacht. Neben den Eintrittskarten und dem Buch gibt es liebevolle Kleinigkeiten als Souvenirs. Um 15 Uhr werden die ersten Exemplare an den Förderverein übergeben.
Nach der Vorstellung im Museum ist das Buch auch in den Ibbenbürener Buchhandlungen erhältlich. Der Ladenpreis beträgt 18,50 Euro. Es dokumentiert ein Stück Stadtgeschichte und ist ein besonderes Geschenk für alle, die sich Ibbenbüren verbunden fühlen.


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Die Ausstellung „Alte Ansichtskarten“ kann noch bis zum 22. Juni jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt zwei Euro für Erwachsene, Kinder frei. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten können in der Geschäftsstelle, 14828, vereinbart werden.
Weitere Informationen sind unter www.stadtmuseum-ibbenbueren.de zu finden.

„Historische Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“ , Ibbenbürener Vereinsdruckerei 2008,
124 Seiten, gebunden, 18,50 Euro.


spacerQuelle: IVZ vom 28.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 7 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 26.04.2008

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Der Ibbenbürener Bahnhof um 1900.
Damals war gegenüber dem Eingang der kleine Bahnhof der Teutoburger Wald-Eisenbahn, ein Fachwerkgebäude, welches später abgebrochen und weiter östlich wieder aufgebaut wurde.
Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni 2008. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Der Ibbenbürener Bahnhof um 1900 - Sammlung Kipp
 
Ansichtskarte - Sammlung Kipp
Der Ibbenbürener Bahnhof
um 1900

spacerQuelle: IVZ vom 26.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerBollerwagen voll Dokumente - IVZ vom 21.04.2008
Die aufgelöste Fastnacht "Central" lebt dokumentarisch im Stadtmuseum weiter.

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Ibbenbüren. Dr. Peter Erf ist auch Vorsitzender des Historischen Vereins. „Ich bin aber hier in meiner Eigenschaft als stellvertretender Leiter der Volkshochschule“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Schauplatz war der Obere Markt, wo die soeben aufgelöste Fastnacht „Central“, eine der traditionsreichsten der Kaufmannstadt, ihren geordneten Nachlass dem Archiv des Stadtmuseums überantwortete.


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Im Kern sind es ein paar Pfund Dokumente, die den Fundus des noch jungen Stadtmuseums bereichern sollen. Bei ihrer letzten Inventur ging die Fastnacht „Central“ so gewissenhaft vor, dass sie dem Förderverein Stadtmuseum auch die Kassenrestbestände vermachte. Der letzte Schäffer und immer für Überraschungen gut, Franz Hoffschulte, schenkte dem Vereinsvorsitzenden Joachim Michels darüber hinaus eine großkalibrige Tischglocke, damit sich dieser in den Sitzungen besser Gehör verschaffen könne. Freilich hat der ehemalige Stadtbaurat noch nie ein Mikrofon gebraucht, was jeder Rathauspolitiker bestätigen würde.

Übergabe der Fastnachtakten auf dem Oberen Markt mit Musik: Im Hintergrund spielt ein Ensemble aus Gourdon - im Rollstuhl genießt der letzte  "Central" Schäffer, Franz Hoffschulte, den Melodienreigen der französischen Gäste. Vorn rechts studiert VHS-Vizechef Dr. Peter Erf schon mal einen Teil der Dokumente. Was darin steht, scheint Lothar Huss, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum (links daneben) bereits zu wissen (Foto: Klaus Rotte)

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Bildunterschrift: Übergabe der Fastnachtakten auf dem Oberen Markt mit Musik: Im Hintergrund spielt ein Ensemble aus Gourdon – im Rollstuhl genießt der letzte „Central“-Schäffer, Franz Hoffschulte, den Melodienreigen der französischen Gäste. Vorn rechts studiert VHS-Vizechef Dr. Peter Erf schon mal einen Teil der Dokumente. Was darin steht, scheint Lothar Huss, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum (links daneben) bereits zu wissen (Foto: Klaus Rotte - IVZ)


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Eine nette Geste war es trotzdem, die nur noch vom Auftritt eines französischen Musikensembles übertroffen wurde. Die Gäste aus der Partnerstadt Gourdon weilten auf Einladung des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Ibbenbüren und gaben auf dem Oberen Markt ein Ständchen. Traditionelle Weisen aus dem Südwesten Frankreichs untermalten auf niveauvolle Weise das Übergabezeremoniell der Fastnacht „Central“.

Wie sagte doch Dr. Erf: „Es ist schon bewundernswert, wie sich der Förderverein Stadtmuseum in seine Arbeit hineinkniet.“ Die Volkshochschule werde das Stadtmuseum unterstützen, indem sie beispielsweise dort zu Veranstaltungen einlädt.


spacerQuelle: IVZ vom 21.04.2008 - von Klaus Rotte - Ibbenbüren
Stadtmuseum - Fotostrecke - Übergabezeremonie >>


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 6 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 19.04.2008

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Ibbenbüren in alten Ansichten. Die handkolorierte Ansichtskarte vom Oberen Markt um 1905 zeigt das 1902 errichtete Preußendenkmal. Es erinnert an die 200jährige Zugehörigkeit zu Preußen. Bei der Bevölkerung war es nicht besonders beliebt, es wurde respektlos als "Dauerbrandofen" bezeichnet. Statt aus Ibbenbürener Sandstein bestand das Denkmal aus roten Eifel-Sandstein. Links der Gasthof Bergschneider, das spätere Hotel Bernhardt.

 
Ansichtskarte - Sammlung Beckemeyer
Oberen Markt um 1905 mit
Preußendenkmal

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Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben freien Eintritt. Im Mai erscheint dazu der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren"


spacerQuelle: IVZ vom 19.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacer„Central Fastnacht“ übergibt ihr Archiv - WIR IN vom 16.04.2008

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„Central Fastnacht“ übergibt ihr Archiv - Eine wahre Fundgrube für Stadthistoriker

Ibbenbüren
(hp). „Mein Gott, was haben die dem denn alles aufgebrummt?“, schmunzelt Franz Hoffschulte beim Durchsehen einer alten Einnahmen-Liste der „Central Fastnacht“ aus den 1920er Jahren: „Für die Hausübergabe der Eltern an ihre Kinder wurden einem Mitglied 6 Mark ‘Gefälle’ berechnet, für einen neuen Mieter im Haus 2 Mark und auch für den Kauf eines Grundstücks und den Neubau eines Hauses wurde Geld zur Zahlung an die ‘Fastnacht’ fällig“, blickt Hoffschulte von der vergilbten, in Sütterlinschrift abgefassten Liste auf.
„Central Fastnacht“ war der Name einer Gemeinschaft von Nachbarn rund um die Brunnenstraße und den Oberen Markt. Solche Nachbarschaften, allesamt „Fastnachten“ genannt, gab (und gibt) es in ganz Ibbenbüren und in anderen westfälischen Orten. Groß waren diese Gemeinschaften nicht, umfassten sie doch tatsächlich nur die jeweils zunächst wohnenden Nachbarn. Und mit Karneval, wie der Name vermuten lassen würde, hat eine solche Fastnachts- Gemeinschaft gar nichts zu tun; woher dann aber die seltsame Bezeichnung kommt, kann auch Franz Hoffschulte leider nicht beantworten. Aber zu welchem Zweck wurde das Geld gesammelt? „Gefeiert wurde damit“, weiß Franz Hoffschulte und zeigt zum Beweis eine alte Wirtshausrechnung andie Central Fastnacht aus dem Jahr 1924 vor:


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„Ein Fass Münchener Bier, 50 Liter, für 27,50 Mark, dazu einige Flaschen Wein und Sekt und hundert Glas Bier, – da war das Fass wohl leer“, lacht Hoffschulte, „für insgesamt 64,50 Mark Rechnungsbetrag war damals der ganze Verein besoffen.“ Eben diese über weit länger als hundert Jahre penibel geführten Aufzeichnungen und gesammelten Dokumente machen das Besondere der „Central Fastnacht“ aus:

Die ältesten Belege stammen aus dem 19. Jahrhundert, die Central Fastnacht selbst ist wahrscheinlich um Jahrhunderte älter. Leider musste die Mitgliederversammlung jetzt beschließen, diese alte Gemeinschaft aufzulösen: „Mangels Beteiligung“, bedauert Franz Hoffschulte, gemeinsam mit Ilse Fuchs der letzte Schäffer (Vorsitzender) der Central Fastnacht.

Bildunterschrift: Franz Hoffschulte, letzter „Schäffer“ der „Central Fastnacht“, findet auf einem vergilbten Dokument aus dem Jahr 1924 seine eigene Geburt dokumentiert. Foto: hp

spacerBildunterschrift: Franz Hoffschulte, letzter „Schäffer“ der „Central Fastnacht“, findet auf einem vergilbten Dokument aus dem Jahr 1924 seine eigene Geburt dokumentiert. Foto: hp

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Gleichzeitig hat die Mitgliederversammlung beschlossen, die umfangreichen Aufzeichnungen dem neuen Ibbenbürener Stadtmuseum zu übergeben: „Es wäre schade, wenn diese Unterlagen verloren gehen würden und spätere Generationen nicht mehr darauf zurückgreifen könnten“, so Hoffschulte. Denn beileibe nicht nur alte Wirtshausrechnungen finden sich in den umfangreichen, mehrere Aktenordner umfassenden Aufzeichnungen.

„Einmal im Jahr versammelten sich die Nachbarn der Fastnacht zum sogenannten ‘Täggeln’“, erklärt Hoffschulte, „hier wurden dann die ‘Strafen’ ausgesprochen, die die Mitglieder zu zahlen hatten. Das war aber natürlich keine ernste Angelegenheit, sondern im Gegenteil mit viel Spaß verbunden. Diese ‘Strafen’ beziehungsweise Zahlungen wurden ‘Gefälle’ genannt und für vielerlei Anlässe fällig.“ Wie oben erwähnt zahlten die Mitglieder, wenn sie ein Haus neu erbauten, Umbauten an ihren Häusern vornahmen, neue Mieter einzogen – aber auch für die Geburt eines Kindes: „Zum Beispiel hat mein Vater Josef Hoffschulte im Jahre 1924 drei Mark Gefälle aus Anlass meiner Geburt bezahlt“, liest Hoffschulte aus einer der alten Listen vor und zählt weitere Kuriositäten auf: „Für einen neuen Hund 1 Mark, für eine Radioantenne auf dem Dach 3 Mark, das Fehlen auf einer Beerdigung 2 Mark.“

Mitglied einer Fastnacht wurde man damals automatisch mit seiner Geburt oder mit dem Bezug eines Hauses oder einer Wohnung im jeweiligen „Fastnachts- Bezirk“. Einer Zwangsmitgliedschaft entsprach das aber nicht – im Gegenteil: „In Westfalen gehörte das einfach dazu. Das schlimmste wäre gewesen, wenn die Fastnacht dich nicht hätte haben wollen“, erklärt Hoffschulte. So gehörten selbstverständlich auch die jüdischen Mitbürger automatisch zu ihren Fastnachten, wie aus den alten Listen hervorgeht, in denen die Namen aller Mitglieder sorgfältig verzeichnet sind.


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Die Fastnachten verstanden sich nicht zuletzt auch Hilfegemeinschaften, die sich in Zeiten der Not gegenseitig unterstützten. Auch davon zeugen die Aufzeichnungen der Central Fastnacht: In den Unterlagen finden sich zum Beispiel auch Begräbnis-Rechnungen für verstorbene Mitglieder. „Bis vor zehn Jahren wurden noch solche Hilfen geleistet – für die dann aber gesondert unter den Nachbarn gesammelt wurde“, weiß Hoffschulte.

Die Aufzeichnungen sind eine wahre Fundgrube für Historiker, geben sie doch einen detaillierten Blick auf nahezu alle Lebensbereiche ihrer Mitglieder frei. Um diese wertvollen historischen Unterlagen zu erhalten, übergibt die Central Fastnacht diese jetzt dem neuen Ibbenbürener Stadtmuseum zur Archivierung. Die Übergabezeremonie findet am 18. April auf dem Oberen Markt statt. Mitglieder der Fastnacht und des Fördervereins Stadtmuseum e. V. treffen sich um 11 Uhr am Marktbrunnen und bringen anschließend die Akten zum Stadtmuseum an der Breiten Straße.
„Es hat sich schon eine ‘Archivgruppe’ im Fördervein Stadtmuseum gegründet, die diese Unterlagen dann sichten und aufarbeiten wird“, berichtet Brigitte Striehn von der Gruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verein, der sich auf dieses spannende Stück Ibbenbürener Stadtgeschichte freut.


spacerQuelle: WIR IN vom 16.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerWertvolle Schriftstücke für das Stadtmuseum - Ibbenbürener Anzeiger vom 16.04.2008

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Wertvolle Schriftstücke für das Stadtmuseum - Fastnacht "Central" übergibt Aktensammlung
Ibbenbüren. Eine der ältesten Ibbenbürener Fastnachten besteht seit dem 19. Jahrhundert rund um den Oberen Markt und die Brunnenstraße. Rund um das Preußendenkmal, das 1902 zum 200-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit zum Königreich Preußen aufgestellt wurde, entstand ein Zentrum der Gastlichkeit. Die Einwohner und Gäste der Stadt konnten in einigen Schenken, Cafés und Gasthöfen einkehren und nächtigen. . Es gab Geschäfte zur Versorgung mit Lebensmitteln und Haushaltwaren, aber auch Hüte, Pelze, Weine und Tabakwaren wurden von den Kaufleuten angeboten.


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Wie in anderen Ibbenbürener Wohngebieten organisierten sich die Bürger der Oberstadt in einer Fastnacht. Wer neu hinzukam, wurde ganz unkompliziert in das Leben der Nachbarschaft einbezogen. Die Mitgliedschaft war jedem freigestellt, die Beiträge waren gestaffelt. In der Fastnacht "Central" wurden alle Dokumente fein säuberlich gesammelt. . Für die Verwaltung und das Kassieren der Beiträge waren die Schäffer (Vorsitzenden) verantwortlich. Bei Franz Hoffschulte, neben Ilse Fuchs der letzte Schäffer und Schriftführer, liegen die Ordner mit Aufzeichnungen aller Ereignisse, die für die Mitglieder wichtig waren.

Franz Hoffschulte, letzter Schäffer der Fastnacht "Central", blättert immer wieder gern in den Aktenordnern mit alten Dokumenten, die künftig ihren Platz im Archiv des Stadtmuseums finden werden.

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Bildunterschrift: Franz Hoffschulte, letzter Schäffer der Fastnacht "Central", blättert immer wieder gern in den Aktenordnern mit alten Dokumenten, die künftig ihren Platz im Archiv des Stadtmuseums finden werden.


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Geburten, Hochzeiten und Todesfälle sind verzeichnet, aber auch Rechnungen von geselligen Treffen geben Auskunft über das Leben in vergangenen Zeiten. Im Laufe der Jahre schwand das Interesse der Bewohner an den Grundgedanken des Fastnachtswesen und die Mitgliederzahlen gingen immer weiter zurück. Deshalb wurde beschlossen, die Fastnacht "Central" im Jahr 2008 zu schließen. Um die wertvollen historischen Unterlagen zu erhalten, werden sie dem neuen Ibbenbürener Stadtmuseum zur Archivierung überlassen.
Die Übergabezeremonie findet am 18. April auf dem Oberen Markt statt. Mitglieder der Fastnacht und des Fördervereins Stadtmuseum e. V. treffen sich um 11 Uhr am Marktbrunnen und bringen anschließend die Akten zum Stadtmuseum in der Breiten Straße. Wer bei dieser Gelegenheit schon einmal einen Blick einen Blick auf die alten Papiere werfen möchte, ist herzlich zu der Begegnung eingeladen.


spacerQuelle: Ibbenbürener Anzeiger vom 16.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacer500 Besucher an sechs Wochenenden - IVZ vom 15.04.2008

Am Sonntag wurde die 500. Besucherin der Ausstellung "Alte Ansichtskarten
aus Ibbenbüren" , Anja Kirschstein-Richter (l.), im Stadtmuseum Ibbenbüren vom
Vorsitzenden Joachim Michels mit einem Blumenstrauß begrüßt. Eine hohe
Besucherzahl in nur sechs Wochen, freute sich Ursula Müller aus Gravenhorst,
die Exponate aus ihrem Besitz dem Museum übergab.
Am Sonntag wurde die 500. Besucherin der Ausstellung "Alte Ansichtskarten  aus Ibbenbüren" , Anja Kirschstein-Richter (l.), im Stadtmuseum Ibbenbüren vom   Vorsitzenden Joachim Michels mit einem Blumenstrauß begrüßt
  
Anja Kirschstein-Richter, Ursula Müller und Joachim Michels

spacerQuelle: IVZ vom 15.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerWertvolle Schriftstücke für das Stadtmuseum - IVZ vom 12.04.2008

spacerIbbenbüren. Wertvolle alte Schriftstücke für das Stadtmuseum - Fastnacht "Central" übergibt Aktensammlung

Nachbarschaft beschränkte sich in früheren Zeiten nicht nur auf gemeinsames Feiern bei freudigen Ereignissen. In Fastnachten standen sich die Bürger in Gefahr, Not, Krankheit und Tod gegenseitig bei. Eine der ältesten Ibbenbürener Fastnachten besteht seit dem 19. Jahrhundert rund um den Oberen Markt und die Brunnenstraße. An dieser Stelle löste sich die Bebauung von der althergebrachten Fachwerkbauweise.
Für die Errichtung der repräsentativen Wohn- und Geschäftshäuser wurde überwiegend der einheimische Sandstein verwendet. Rund um das Preußendenkmal, das 1902 zum 200-jährigen Jubiläum der Zugehörigkeit zum Königreich Preußen aufgestellt wurde, entstand ein Zentrum der Gastlichkeit. Die Einwohner und Gäste der Stadt konnten in einigen Schenken, Cafés und Gasthöfen einkehren und nächtigen. Es gab Geschäfte zur Versorgung mit Lebensmitteln und Haushaltwaren, aber auch Hüte, Pelze, Weine und Tabakwaren wurden von den Kaufleuten angeboten.


spacerFranz Hoffschulte, letzter Schäffer der Fastnacht "Central", blättert immer wieder gern in den Aktenordnern mit alten Dokumenten, die künftig ihren Platz im Archiv des Stadtmuseums finden werden

Wie in anderen Ibbenbürener Wohngebieten organisierten sich die Bürger der Oberstadt in einer Fastnacht. In diesen schon vor Jahrhunderten entstandenen Gemeinschaften unterstützten sich die Nachbarn gegenseitig in Freud und Leid, getreu dem Spruch "En gueden Nauber is biäter äs en widen Frönd" (Ein guter Nachbar ist besser als ein weit entfernter Freund, zitiert nach F. Hunsche). Wer neu hinzukam, wurde ganz unkompliziert in das Leben der Nachbarschaft einbezogen. Die Mitgliedschaft war jedem freigestellt, die Beiträge waren gestaffelt. Wer im eigenen Haus wohnte, musste mehr zahlen als die Mieter. In der Fastnacht "Central" wurden alle Dokumente fein säuberlich gesammelt.


spacerBildunterschrift: Franz Hoffschulte, letzter Schäffer der Fastnacht "Central", blättert immer wieder gern in den Aktenordnern mit alten Dokumenten, die künftig ihren Platz im Archiv des Stadtmuseums finden werden. Foto IVZ - Brigitte Striehn

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Für die Verwaltung und das Kassieren der Beiträge waren die Schäffer (Vorsitzenden) verantwortlich. Bei Franz Hoffschulte, neben Ilse Fuchs der letzte Schäffer und Schriftführer, liegen die Ordner mit Aufzeichnungen aller Ereignisse, die für die Mitglieder wichtig waren. Geburten, Hochzeiten und Todesfälle sind dort aufgelistet, aber auch Rechnungen von geselligen Treffen geben Auskunft über das Leben in vergangenen Zeiten.

Im Laufe der Jahre schwand das Interesse der Bewohner an den Grundgedanken des Fastnachtswesen und die Mitgliederzahlen gingen immer weiter zurück. Deshalb wurde beschlossen, die Fastnacht "Central" im Jahr 2008 zu schließen. Um die wertvollen historischen Unterlagen zu erhalten, werden sie dem neuen Ibbenbürener Stadtmuseum zur Archivierung überlassen. Die Übergabezeremonie findet am 18. April auf dem Oberen Markt statt. Mitglieder der Fastnacht und des Fördervereins Stadtmuseum e. V. treffen sich um 11 Uhr am Marktbrunnen und bringen anschließend die Akten zum Stadtmuseum in der Breiten Straße. Wer bei dieser Gelegenheit schon einmal einen Blick auf die alten Papiere werfen möchte, ist herzlich zu der Begegnung eingeladen.


spacerQuelle: IVZ vom 12.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 5 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 12.04.2008

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Historische Ansichtskarten im Stadtmuseum
Diese Ansichtskarte trägt den Titel "Partie am Bahnübergang". Sie zeigt eine Szene von 1905, links ist das Häuschen des Schrankenwärters und im Hintergrund die Schmiede Goeke am Treppkesberg zu sehen. Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni 2008. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 2 Euro.

Partie am Bahnübergang - 1905 - Sammlung Kipp
 Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
Partie am Bahnübergang - 1905

spacerIm Mai erscheint dazu der erste Band der Schriftenreihe des Stadtmuseums mit dem Thema "Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren"

spacerQuelle: IVZ vom 12.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 4 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 05.04.2008

spacerStadtmuseum zeigt Ansichtskarten

Diese Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp zeigt die ehemalige Bogenbrücke aus Ibbenbürener Sandstein, ein Wahrzeichen von Laggenbeck, über dem Einschnitt der Eisenbahn.
Die Ausstellung alter Ansichtskarten im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni und kann samstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Eintritt zwei Euro, Kinder Eintritt frei.

"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
 
Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
Sandstein-Bogenbrücke über die
Eisenbahn in Laggenbeck um 1924

spacerQuelle: IVZ vom 05.04.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerDie wechselvolle Geschichte des heutigen Stadtmuseums - IVZ vom 02.04.2008

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Eine vornehme Adresse: Das ehemalige Haus Herold an der Breiten Straße
.Ende des 18. Jahrhunderts war Ibbenbüren noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Im Bereich zwischen der Großen Straße und dem Hof Heldermann, dem alten Uphof, weideten die Kühe auf der Wiese und an der Roggenkampstraße wurde Roggen angebaut. Der Uhrmacher Ignatz Pölking hatte hinter seinem Haus an der Großen Straße einen Garten. Die Breite Straße war zu der Zeit nur ein Feldweg.

Um 1880 wurde dieser Weg zu einer breiten Straße mit herrschaftlichen Häusern ausgebaut. Sie wurden meist von Kaufleuten bewohnt, die es zu einigem Vermögen gebracht hatten. Eines der ersten prächtigen Wohnhäuser entstand 1892 auf dem Gartengrundstück von Pölking. Es handelt sich um die "Villa Hövel", besser bekannt unter der Bezeichnung "Haus Herold", das heutige Stadtmuseum Ibbenbüren.

Erbaut wurde das Haus vom Zimmermeister und Bauunternehmer Julius Hövel für seinen Bruder Bernhard, der im folgenden Jahr dort einzog. Auch Julius Hövel, der Bauherr, wohnte in einem herrschaftlichen Haus, gelegen an der Wilhelmstraße, in der heutigen Villa Plegge. Bernhard Hövel war sehr vermögend, er hatte viel von der Welt gesehen. Lange Zeit lebte er in Afrika, später in Italien, dann zog es ihn nach Mecklenburg-Vorpommern. In Ibbenbüren setzte er sich schließlich zur Ruhe, nachdem seine Stadtvilla an der Breiten Straße, einer vornehmen Adresse, fertig geworden war.


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Es ist das Jahr 1913. Der Ibbenbürener Kaufmann Johann Bernhard Többen läßt sich mit seiner Familie auf dem Balkon seines 1912 neu erworbenen Hauses, Breiten Straße 9, fotografieren. (v. l.) Irmgard Többen, (geboren 1912), auf dem Arm ihrer Mutter Ella Többen. Die kleine Marlies Többen, (geboren 1911), steht auf der Balkonbrüstung neben ihrem Vater, Johann Bernhard Többen (geboren 1864). Neben dem Vater steht Tante Tita, sie ist die Schwester von Ella Többen. Das Hausmädchen hat die kleine Lydia Többen, Zwillingsschwester von Irmgard, auf dem Arm.

Familie Többen, Ibbenbüren 1913

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Johann Bernhard Többen starb 1945 mit 81 Jahren. Nachdem seine Frau acht Jahre später verstorben war, erbten die inzwischen verheirateten Töchtern, Irmgard und Lydia den Besitz. Lydia wohnte schon längere Zeit in Hamburg und Irmgard übernahm das Haus. Sie war verheiratet mit Albin Herold, einem ehemaligen Berufsoffizier, der inzwischen beim Finanzamt Ibbenbüren angestellt war. Fast dreißig Jahre wohnte die Familie Herold in dieser Villa, daher prägte sich der Name "Villa Herold" wohl bei der Bevölkerung ein. Dieser Name ist für das Haus ebensowenig angebracht wie "Villa Többen", denn der erste Eigentümer war Bernhard Hövel. Irmgard Herold war Apothekerin in der Glück-auf-Apotheke an der Großen Straße. Aus der Ehe mit Albin Herold gingen die drei Kinder Horst, Sigrid und Lore hervor.

Als die Kinder aus dem Haus waren, machte Frau Herold der Stadt Ibbenbüren 1981 ein Kaufangebot für das Haus. Nachdem die Stadt 1982 Eigentümerin geworden war, sollte es wegen des ursprünglich geplanten Verlaufs der Heldermannstraße abgerissen werden, doch man änderte die Straßenführung und das Haus konnte erhalten werden.. Fünf Jahre vergingen, da entschloss sich die Stadt, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen und zu restaurieren.


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Die Bewertung durch die Denkmalbehörde ergab folgendes Bild: Klassizistisches Backsteingebäude, kombiniert mit Sandsteinelementen im Stil des Historismus. In den Wohnräumen finden sich bemalte, reichverzierte Stuckdecken, Putten und Muschelformen im Stil des süddeutschen Barock. Die in Öl gemalten Motive, wie Ornamente Girlanden und Früchte sind klassizistisch. Kartuschen an der Decke im Salon mit der Dartstellung der "Vier Jahreszeiten" und Supraporten in Stuck über den Türen. Die Bodenfliesen im Flur mit Jugenstil-Motiven gleichen denen in der Kirche von Lüdinghausen, die Solnhofener Marmorfliesen an den Wänden im Flur sehen echt aus, sind aber gemalt.

Das Baudenkmal wurde umfangreich im Sinne des Denkmalschutzes restauriert. Durch das Atelier für Restaurierungen von Klaus Lerchl aus Lippstadt wurden diese Arbeiten mit Hilfe polnischer Fachleute durchgeführt. Diese Maßnahme wurde durch das Land NRW finanziell gefördert.

Nach der Vermietung des Hauses an unterschiedliche Nutzer sollte das Haus schließlich verkauft werden. Es war sicherlich ein Glücksfall, daß sich kein Käufer fand. Der Gedanke, ein Stadtmuseum für Ibbenbüren zu gründen (das alte Museum an der Brunnenstraße war im Krieg zerstört worden) wurde wieder aufgegriffen. Im August 2007 war es dann soweit, der Förderverein Stadtmuseum wurde gegründet und er hat seine Arbeit erfolgreich aufgenommen.
Von Werner Suer

Quelle: IVZ vom 02.04.2008



Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 3 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 26.03.2008

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Postkarten bestaunen.
Die Ansichtskarte zeigt die Marktstraße um 1920. Pferd und Wagen waren die Transportmittel. Zum Parken wurde am Pferdegeschirr einfach ein Strick mit einem schweren Eisengewicht befestigt.
Die Ausstellung im Stadtmuseum ist geöffnet bis zum 22. Juni, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Eintritt zwei Euro, Kinder frei.

"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
 
Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp

Marktstraße um 1920
mit dem Verlag Scholten

spacerQuelle: IVZ vom 26.03.2008

Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerAK 2 - "Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - IVZ vom 25.03.2008 

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Der Eisenhandel von Fritz Meese in der Großen Straße 17 um 1935. Nachdem 1923 das "Siebengiebelhaus Meesenburg" auf dem Kirchplatz abgebrannt war, eröffnete Fritz Meese sein Geschäft unter dem Namen "Firma Friedrich Meese" an der Großen Straße. Das neu erbaute Haus am Kirchplatz hieß nach dem Verkauf Schäfer-Meese Nachfolger. Der Hanomag Rekord von Fritz Meese vor dem Haus in der Großen Straße hat die Kennbuchstaben IX für den Reg.-Bez. Münster.

"Ansichtskarte der Woche" aus dem Stadtmuseum Ibbenbüren - Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
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Ansichtskarte aus der Sammlung Kipp
Eisenhandel von Fritz Meese in der
Großen Straße 17 - 1935

spacerDas Foto ist Teil der Ansichtskarten-Ausstellung im Stadtmuseum Ibbenbüren an der Breiten Straße. Die Ausstellung ist bis zum 22. Juni geöffnet. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene zwei Euro, Kinder haben freien Eintritt.

Quelle: IVZ vom 25.03.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


spacerErste Ausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum eröffnet - Osnabrücker Sonntagszeitung vom 16.03.2008

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Der Vorsitzende des Stadtmuseumsvereins, Joachim Michels (l.)   zusammen mit Georg Kipp, aus dessen Sammlung die meisten Exponate stammen

Ansichtskarten aus siebzig Jahren zeigen Wandel im Ibbenbürener Stadtbild.

Die erste Ausstellung im neuen Ibbenbürener Stadtmuseum öffnete Anfang März ihre Tür für Besucher. „Alte Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“, so der Titel der stadtgeschichtlich höchst informativen Schau alltagsgeschichtlicher Dokumente. Über 280 Ansichts- und Bildpostkarten größtenteils aus der Zeit um 1900 erwarten die Besucher. Der Wandel des Stadtbildes wird zur „lebendigen Geschichtserfahrung im Ansichtskartenformat“, so die Organisatoren zum Konzept der Miniaturen- Schau, in die schon am ersten Ausstellungswochenende rund 180 Menschen strömten.


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Bildunterschrift: Der Vorsitzende des Stadtmuseumsvereins, Joachim Michels (l.) präsentiert die erste Ausstellung im Ibbenbürener Stadtmuseum zusammen mit Georg Kipp, aus dessen Sammlung die meisten Exponate stammen. Fotos: Luck

Die Ausstellungsstücke entstammen überwiegend der Sammlung von Georg Kipp, der auch sehr viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung der Ausstellung investiert hat. Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell haben weitere Exponate aus ihren Beständen beigesteuert. Die jüngste ausgestellte Karte stammt von 1960, die älteste geht auf das Jahr 1890 zurück, wobei es im damaligen Deutschen Reich Ansichtskarten überhaupt erst seit 1870 gab. Die Ansichtskarten sind nach Themen geordnet, die von Gaststätten über Straßen und Plätze bis hin zu Krankenhäusern und Kirchen reichen. In regionaler Hinsicht ist der Ortsteil Laggenbeck mit seinen Brückenmotiven besonders stark vertreten.


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Zur Veranschaulichung von Einzelheiten, die den Ausstellern besonders wichtig erscheinen, gibt es Detailvergrößerungen für einige Exponate. Joachim Michels, Vorsitzender des Vereins Stadtmuseum, weist auf die Funktion der Ansichtskarten als Werbeträger hin. Um die Bedeutung der Region herauszustellen, neigten die Schöpfer der Karten bisweilen zur Übertreibung. So zeigt ein Kartenmotiv etwa ein dreimastiges Segelschiff und gar einen Schaufelraddampfer im Dörenther Hafen.


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Eine andere Szene zeigt einen Zeppelin über dem Ibbenbürener Berg – ein Bild, das sich den Zeitgenossen in der Realität freilich nie geboten hat. Beim Schlendern durch die Ausstellung werden den Betrachtern eine Fülle oft längst vergessener Details der jüngeren Stadtgeschichte ins Gedächtnis gerufen. Die Entwicklung Ibbenbürens und seiner Ortsteile wird anhand historischer Ansichtskarten nachvollziehbar. Flyer mit Informationen zur Ausstellung liegen im Rathaus, bei der Tourist-Information und in zahlreichen Geschäften aus. Details zum Stadtmuseum auch im Internet unter der Homepage www.stadtmuseumibbenbueren. de.

	Ein Zeppelin steuert die „Luftfahrthalle Ibbenbüren“ an

 Bildunterschrift: Ein Zeppelin steuert die „Luftfahrthalle Ibbenbüren“ an: dieses Motiv aus der Sammlung von Georg Kipp zeigt, dass die Macher der Karten viel Fantasie hatten.

spacerDie Ausstellung ist bis zum 22. Juni, samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis
beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder haben freien Eintritt. H.L.

Quelle: Osnabrücker Sonntagszeitung vom 16.03.2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008



spacerAnsichtskartensammler brauchen Gespür für Details - IVZ vom Montag, 10.03.2008

Ibbenbüren. Zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung „Alte Ansichtskarten von Ibbenbüren“ im Stadtmuseum betonte Bürgermeister Heinz Steingröver am Freitagabend, dass von den Mitgliedern des Fördervereins Erstaunliches geleistet wurde. Die Räume im Erdgeschoss wurden mit Hilfe von Sponsoren und vielen fleißigen Helfern bereits sehr ansprechend hergerichtet.Dass schon so schnell eine erste Ausstellung präsentiert werden könne, habe er nicht erwartet. Sie zeige tolle Ansichten der Stadt. Er erhoffe sich viele Besucher, sie könnten hier einen Blick in die Historie ihrer Heimatstadt werfen.

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Bürgermeister Heinz Steingröver (l.) und der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Michels (Mitte) mit den Sammlern Georg Kipp (2.v.l), Friedrich Reimpell (2.v.r.) und Clemens Beckemeyer (r.). (Foto: Brigitte Striehn)




Bürgermeister Heinz Steingröver (l.) und der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Michels (Mitte) mit den Sammlern Georg Kipp (2.v.l), Friedrich Reimpell (2.v.r.) und Clemens Beckemeyer (r.). (Foto: Brigitte Striehn)

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In seinem Rückblick auf die Geschichte der Ansichtskarten verwies Viktor Schneider auf die lange Tradition des Sammelns dieser kleinen, heute oft sehr wertvollen Kunstwerke.

In der Ibbenbürener Ausstellung sind 370 Ansichtskarten zu sehen, der größte Teil davon stammt aus der Sammlung von Georg Kipp aus Laggenbeck, wie Joachim Michels, der Vorsitzende des Fördervereins Stadtmuseum e. V. bei der Begrüßung hervorhob. Er freue sich außerdem, dass alle Vereine, die sich mit Ibbenbürener Stadtgeschichte beschäftigen, der Einladung zur Ausstellungseröffnung gefolgt seien.

Werner Suer stellte einige Besonderheiten unter den Ausstellungsstücken vor, bevor alle Besucher Gelegenheit hatten, viele interessante Details der Stadthistorie zu erkunden.

Der Abend wurde musikalisch umrahmt von den Preisträgerinnen des Landeswettbewerbes „Jugend musiziert“ Leonie-Kathrin Schoo (Querflöte) und Karoline Kröner (Klarinette) mit Stücken von Gordon Lewin.

Quelle: IVZ vom Montag, 10.03.2008 - Brigitte Striehn



Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


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Ansichtskarten zeigen historisches Leben - IVZ vom Samstag, 08.03.2008

Von Anke Beiing, Ibbenbüren.
Eine Zeitreise durch die Entwicklung des Erscheinungsbildes der Stadt Ibbenbüren und des städtischen Lebens können die Besucher des Stadtmuseums, Breite Straße 9, ab sofort unternehmen. Der Förderverein des Museums feiert heute um 15 Uhr eine doppelte Premiere: Das ist einerseits die Eröffnung seiner ersten Ausstellung in den historischen Räumen des zur Gründerzeit errichteten Gebäudes. Andererseits wird auch das Haus selbst erstmalig für Besucher geöffnet. Die Exponate sind 280 historische Ansichtskarten vom späten 19. Jahrhundert bis etwa 1960. Es handelt sich also um eine Zeitreise im Miniaturformat.


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Joachim Michels (1. Vorsitzender des Fördervereins), Klemens Beckemeyer (Leihgeber) und Lothar Huss (2. Vorsitzender des Fördervereins) (v.r.) freuen sich auf die heutige Eröffnung ihrer ersten Ausstellung im Stadtmuseum. (Foto: Anke Beiing)

Joachim Michels (1. Vorsitzender des Fördervereins), Klemens Beckemeyer (Leihgeber) und Lothar Huss (2. Vorsitzender des Fördervereins) (v.r.)

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Erst seit Anfang des Jahres stehen dem Förderverein um seine Vorsitzenden Joachim Michels und Lothar Huss die Räume an der Breiten Straße zur Verfügung. Seitdem ist einiges passiert. Beinahe Tag und Nacht haben die Mitglieder des Vereins mit der Unterstützung von Sponsoren und Helfern aus verschiedenen Handwerkszweigen die baufälligen Räume ihres kleinen Museums restauriert. Das Ergebnis kann sich schon nach der kurzen Zeit sehen lassen. Der Vorgarten ist entrümpelt, und im Erdgeschoss sind drei Räume fertig geworden. In diesen drei Zimmern haben die Helfer mit vereinten Kräften die Postkarten dekoriert. Dadurch ist auf kleinem Raum eine Ausstellungsfläche entstanden, auf der 280 Ansichtskarten die Geschichte der Stadt lebendig erzählen.


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Während Fotokarten einen realistischen Eindruck des lokalen Lebens um 1900 liefern, hätten die Zeichner und Grafiker gern mal fantasiert, erklärt Michels. Unter den Exponaten sei bespielsweise eine Karte vom Dörenther Hafen, auf der ein großer Dreimaster zu sehen sei. „Die hätten in Wirklichkeit gar nicht unter der Kanalbrücke durchgepasst, sagt Lothar Huss schmunzelnd. Es seien tolle Details zu entdecken. Eigentlich müsse man jede Karte mit der Lupe betrachten.


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Haus Herold an der Breiten Straße

Das Stadtmuseum im Haus Herold an der Breiten Straße zeigt die ganze Vielfalt von historischen Ansichtskarten von Ibbenbüren. Wir stellen diese Woche eine Ansicht von Haus Herold vor, wie das Haus im Jahre 1907 ausgesehen hat. Der damalige Eigentümer war Bernhard Hövel, der sich das Gebäude 1892 durch seinen Bruder, den Zimmermeister Julius Hövel, erbauen ließ. Die Ausstellung mit historischen Ansichtskarten im Haus Herold ist geöffnet vom 8. März bis zum 4. Mai. Sie kann jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene zwei Euro, Kinder haben freien Eintritt.

 
AK 1 - "Ansichtskarte der Woche"
 

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Die Ansichtskarten stammen aus den privaten Sammlungen von Friedrich Reimpell, Klemens Beckemeyer und Georg Kipp. Letztgenannter steuerte die meisten Exponate bei.

Die meisten Ausstellungsstücke sind zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind nach den Leihgebern und thematisch geordnet. Ein kleiner Museumsshop ist derzeit noch im Empfangsraum integriert, bis das vorgesehene Zimmer fertig restauriert ist. Die Ausstellung ist ab heute bis Sonntag, 4. Mai, samstags und sonntags jeweils zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet.

Der Förderverein hat nach seinem ersten Kraftakt keineswegs vor, die Hände in den Schoß zu legen. Er hat ehrgeizige Zukunftspläne. Eine Schriftenreihe zum Stadtmuseum ist bereits in Arbeit. Noch in diesem Jahr soll das Erdgeschoss des Hauses komplett fertig werden. Die Räume werden dauerhaft historisch authentisch eingerichtet.

Im Obergeschoss, das noch auf seine Restaurierung warten muss, sollen Flächen für wechselnde Ausstellungen entstehen. „Absperrungen wird es bei uns nicht geben“, verspricht Joachim Michels, „die historischen Räume sollen erlebbar sein. Dazu muss man sich auch mal an einen Tisch setzen dürfen.“

Quelle: IVZ vomSamstag, 08.03.2008



Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


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"Alte Ansichtskarten" im neuen Stadtmuseum - WIR IN vom 5. März 2008

Ibbenbüren. Anhand einer Sammlung von über 280 alten Ansichtskarten aus dem späten 19. Jahrhundert bis etwa in das Jahr 1960 können sich die Besucher im neuen Stadtmuseum in der Breiten Straße 9 in den kommenden Monaten auf eine Zeitreise begeben.

Eine Menge interresanter Einblicke und Episoden der Stadtgeschichte werden von den Motiven der Ansichtskarten zum Leben erweckt, manches vergessene Detail wieder sichtbar gemacht. Alte Fotos von Stadtansichten und Ausschnitte aus Stadtplänen verdeutlichen zusätzlich die Lage der bildlichen Darstellungen auf den Karten. Die sehenswerten Exponate stammen zum größten Teil aus der Sammlung von Georg Kipp. Außerdem wurden Ansichtskarten von Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell zur Verfügung gestellt.

Die Breite Straße in Ibbenbüren auf  einer alten Postkartenansicht
 
Die Breite Straße in Ibbenbüren auf
einer alten Postkartenansicht

Die Wandlung eines Stadtbildes lässt sich wirkungsvoll durch historische Ansichtskarten darstellen. Auserdem wurden viele politische oder gesellschaftliche Ereignisse auf Bildpostkarten dargestellt. die damit Einblick in die Alltagsgeschichte geben. Die Ausstellung wird am Freitag, 7. März, eröffnet; ab dem 8. März kann die Schau noch bis zum 4. Mai jeweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder haben freien Eintritt. Für Gruppen werden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle, Telefon 05451 / 14828 oder per E-Mail unter der Adresse stadtmuseum-ibbenbueren@web.de, auch Führungen außerhalb dieser Zeiten angeboten.

Quelle: WIR IN vom 5. März 2008

Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


Ausstellung „Alte Ansichtskarten" im Stadtmuseum -
Ibbenbürener Anzeiger vom 5. März 2008
So war das früher in Ibbenbüren!

Anhand einer Sammlung von über 280 alten Ansichtskarten aus dem späten 19. Jahrhundert bis etwa 1960 können sich die Besucher im neuen Stadtmuseum in der Breiten Straße 9 in den kommenden Monaten auf eine Zeitreise begeben und Eindrücke davon gewinnen, wie Ibbenbüren und seine Ortsteile früher einmal ausgesehen haben.

Alte Fotos von Stadtansichten und Ausschnitte aus Stadtplänen verdeutlichen zusätzlich die Lage der bildlichen Darstellungen auf den Karten. Die sehenswerten Exponate stammen zum größten Teil aus der Sammlung von Georg Kipp. Außerdem wurden Ansichtskarten von Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell zur Verfügung gestellt.

Einen spannenden Rückblick in die Geschichte der Stadt Ibbenbüren ermöglicht die Ausstellung im Stadtmuseum

Die Wandlung eines Stadtbildes lässt sich wirkungsvoll durch historische Ansichtskarten darstellen, denn sie waren am Beginn des vorigen Jahrhunderts zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. Grußkarten mit Sehenswürdigkeiten aus nah und fern legen heute Zeugnis ab von der Entwicklung eines Ortes, wie sonst kaum ein anderes Dokument. Durch die massenhafte Verbreitung, die mit der Einführung von „Correspondenzkarten“ 1870 begann, gelangten die Ansichtskarten in die entferntesten Winkel des Landes.

Einen spannenden Rückblick in die Geschichte der Stadt Ibbenbüren ermöglicht die Ausstellung im Stadtmuseum
 

Allein im Jahre 1899 wurden in Deutschland 88 Millionen Ansichtskarten produziert. Gleichzeitig breitete sich eine Sammelleidenschaft aus, die weit über das „Goldene Zeitalter der Ansichtskarte“ hinaus anhielt.

Die Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren e. V. haben an der Breiten Straße mit Hilfe von Sponsoren und privaten Sammlern eine erste Ausstellung ermöglicht, die für ein breites Publikum den Wandel des Erscheinungsbildes der Stadt Ibbenbüren dokumentiert.
Sie wird am 7. März, eröffnet. Bis zum 4. Mai jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder frei. Für Gruppen werden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle, Telefon 05451 / 14828 auch Führungen außerhalb dieser Zeiten angeboten.

Quelle: Ibbenbürener Anzeiger vom 5. März 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


Ausstellung „Alte Ansichtskarten der Stadt Ibbenbüren“
im Stadtmuseum -
IVZ vom Samstag, 1. März 2008

Ibbenbüren.
Die Stadtgeschichte Ibbenbürens hat viele kulturhistorisch bedeutsame Facetten, die in einem Museum dargestellt werden können. Anhand einer Sammlung von über 280 alten Ansichtskarten aus dem späten 19. Jahrhundert bis etwa 1960 können sich die Besucher im neuen Stadtmuseum in der Breiten Straße 9 in den kommenden Monaten auf eine Zeitreise begeben und Eindrücke davon gewinnen, wie Ibbenbüren und seine Ortsteile früher einmal ausgesehen haben.

Alleebäume säumten einst die Breite Straße in Ibbenbüren

Beim Schlendern durch die Ausstellungsräume werden viele Erinnerungen wachgerufen. Vor den neugierigen Blicken der Betrachter öffnet sich das Aussehen der alten Straßenzüge und Gebäude. Im Gedächtnis können die Besucher den Objekten neues Leben einhauchen. Eine Menge interessanter Einblicke und Episoden wird durch die Motive auf den Karten zum Leben erweckt, manches vergessene Detail wieder sichtbar gemacht.

Alleebäume säumten einst die Breite Straße in Ibbenbüren
 

Alte Fotos von Stadtansichten und Ausschnitte aus Stadtplänen verdeutlichen zusätzlich die Lage der bildlichen Darstellungen auf den Karten. Die sehenswerten Exponate stammen zum größten Teil aus der Sammlung von Georg Kipp. Außerdem wurden Ansichtskarten von Clemens Beckemeyer und Friedrich Reimpell zur Verfügung gestellt.

Die Wandlung eines Stadtbildes lässt sich wirkungsvoll durch historische Ansichtskarten darstellen, denn sie waren am Beginn des vorigen Jahrhunderts zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. Außerdem wurden viele politische oder gesellschaftliche Ereignisse auf Bildpostkarten dargestellt, die damit Einblick in die Alltagsgeschichte geben. Grußkarten mit Sehenswürdigkeiten aus nah und fern legen heute Zeugnis ab von der Entwicklung eines Ortes, wie sonst kaum ein anderes Dokument.

Durch die massenhafte Verbreitung, die mit der Einführung von „Correspondenzkarten“ 1870 begann, gelangten die Ansichtskarten in die entferntesten Winkel des Landes. Allein im Jahre 1899 wurden in Deutschland 88 Millionen Ansichtskarten produziert. Gleichzeitig breitete sich eine Sammelleidenschaft aus, die weit über das „Goldene Zeitalter der Ansichtskarte“ hinaus anhielt.

Die Mitglieder des Fördervereins Stadtmuseum Ibbenbüren e. V. haben an der Breiten Straße mit Hilfe von Sponsoren und privaten Sammlern eine erste Ausstellung ermöglicht, die für ein breites Publikum den Wandel des Erscheinungsbildes der Stadt Ibbenbüren dokumentiert.

Sie wird am Freitag, 7. März, eröffnet. Ab 8. März kann die Schau bis zum 4. Mai jeweils am Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder frei. Für Gruppen werden nach Vereinbarung mit der Geschäftsstelle unter Telefon 05451 / 14828 oder E-Mail stadtmuseum-ibbenbueren@web.de auch Führungen außerhalb dieser Zeiten angeboten.

Quelle: IVZ vom Samstag, 1. März 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


Ibbenbüren kommt ins Museum -
mittendrin Nr. 45, Februar 2008

Nostalgisch-schmuck präsentiert sich das künftige Ibbenbürener Stadtmuseum, das 1892 erbaute und in der City der Bergmannstadt gelegene Haus Herold. Nach dem die Stadt Ibbenbüren, Eigentümerin der Villa, und der Lokale Stadtmuseumsverein Ende Januar einen entsprechenden Vertrag über die Nutzung des Gebäudes unterzeichnet haben, steht dem Vorhaben des 31 Mitglieder starken Vereins, Ibbenbüren im Museum zu bringen, nichts mehr im Wege. " Es soll ein Stadtmuseum zum Anfassen werden, in dem Stadtgeschichte neu entdeckt werden kann", gab Vereinsvorsitzender Joachim Michels bei der Vertragsunterzeichnung die Parole aus. Neben der Präsentation von Dauer- und Wechselausstellungen sowie dem Archivieren historischen Materials will der Stadtmuseumsverein sich insbesondere auch um den Kontakt zu Schulen bemühen. * hag

Quelle: mittendrin Nr. 45, Februar 2008


Stadtmuseum Ibbenbüren - Pressearchiv 2008


Beteiligte stoßen mit rotem Sekt auf Haus Herold an - IVZ vom Donnerstag, 24. Januar 2008

Beteiligte stoßen mit rotem Sekt auf Haus Herold an. Foto IVZIbbenbüren. Die aufwändig gearbeitete Stuckdecke zeigt die vier Jahreszeiten, in der Vitrine stehen Gläser der beiden Glasfabriken, in der einst viele Ibbenbürener ihr Geld verdienten. Das historische Ambiente bildet den passenden Rahmen für die Vertragsunterzeichnung. Mit rotem Sekt stießen die Beteiligten gestern auf das neue Stadtmuseum Haus Herold an.Vertreter des Stadtmuseumsvereins und der Stadt Ibbenbüren unterschrieben die Nutzungsüberlassung. Danach stellt die Stadt Ibbenbüren dem Stadtmuseumsverein das Haus mietfrei zur Verfügung und übernimmt die Betriebskosten, die mit 15 000 Euro pro Jahr „scharf kalkuliert“ worden sind.

"Ich freue mich sehr. Es ist eine schöne und richtige Entscheidung", sagte Bürgermeister Heinz Steingröver. Eine Stadt müsse sich wichtig nehmen, ihr müsse daran gelegen sein, sich und ihre Geschichte zu präsentieren. Er sei sehr froh, dass "wir es jetzt angehen und den Knoten durchgeschlagen haben." Es habe lange und kontroverse Diskussionen im Stadtrat gegeben und lange Jahre habe die Stadt versucht, das Gebäude zu verkaufen. "Gut, dass es nicht geklappt hat." Er wünschte dem Projekt viel Erfolg. "Mit meiner Unterstützung können Sie immer rechnen.

Joachim Michels, Vorsitzender des Stadtmuseumsvereins, freute sich über die sehr schöne Aufgabe. Diese bestehe darin, aus Wurzeln einen Raum zu entwickeln. "Je mehr Wurzeln, desto mehr Schätze werden wir finden." Ab Ende des Monats stehen dem Verein das Haus zur Verfügung. Die Arbeit "tragen wir auf vielen Schultern:" Der Verein habe mittlerweilen 31 Mittglieder. Er dankte den bisherigen Mietern und freute sich darüber, dass es auch künftig eine Kooperation mit dem Begegnungszentrum geben werde. "Die helfen uns schon jetzt bei kleineren Renovierungsarbeiten."Zunächst einmal möchte der Verein die oberen historischen Räume - Empfangsraum, Salon, Speiseraum und Küche - herrichten. Dort und in den unteren Räumen sollen sowohl Dauerausstellungen wie die Glassammlung als auch Wechselausstellungen Platz finden.

Zudem sei das Haus Herold Anlaufstelle für viele andere Partner und die Arbeitsgruppen, beispielsweise die Archivgruppe, die das Material nicht unbedingt sammeln, sondern erstmal erfassen soll. "Es gibt Heimatchroniken von privater Hand - die kennt keiner." Stadtgeschichte solle im Haus Herold zum Anfassen sein, begreifbar werden, auch für Kinder, Jugendliche und Schulen. Besucher sollen nicht nur einmal, sondern immer wieder kommen. Deswegen sollen die Ausstellungen wechseln. Die erste wird eine Postkartenausstellung sein, vermutlich wird sie Ende Februar gezeigt. "Ibbenbüren - man glaubt es kaum - hat mehr als 1000 verschiedene Postkarten," so Michels.

Lothar Huss, Architekt und Zweiter Vorsitzender des Vereins, stellte die Pläne vor. Das Haus selbst habe eine gute Substanz, jetzt gehe es an die historische Möblierung mit Kronleuchtern, Bilder und so weiter. Zudem "suchen wir Sponsoren, die sozusagen einen der historischen Räume übernehmen". Einer, meinte der Bürgermeister, sei wohl schon gefunden.
Die Küche solle wieder hergerichtet werden. Zudem möchte der Verein ein behindertengerechtes WC bauen und "irgendwann auch einen Fahrstuhl". Aber "da sind wir auf Spenden angewiesen. Das kann noch dauern." Allerdings könne nur so auch das obere Geschoss Menschen mit Behinderung zugänglich gemacht werden. Mit den Umstrukturierungen und kleinen Abrissen werde man Ende des Jahres fertig sein.

Quelle: IVZ vom Donnerstag, 24. Januar 2008 - Sabine Plake

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Foto: (Die Presse am Bahnhof/Weberei Többen 1956) Klaus Dreverhoff. Ibbenbüren
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© Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren e. V.
Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren
Stadtmuseum Ibbenbüren
Aktualisiert/Update 25.10.2009
www.stadtmuseum-ibbenbueren.de
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