 | Fotos:
1 - 3 Sammlung Suer - Foto 4. M. Franke 2010 | |
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Ibbenbüren - Die Weberei B. Többen (Zwischen Wilhelm- und Bahnhofstraße) |  |
 | Die frühere Leinenindustrie fand ihre Fortsetzung
in den beiden Webereien, von denen die eine, der Firma B. Többen am Bahnhof, jetzt
an Kindermann verpachtet, und die andere der Firma Sweering & Co., gehört. Erstere
wurde im Jahre 1870 von B. Többen gegründet. Aus kleinen Anfängen hatte sich dieses
Unternehmen rasch weiterentwickelt, so daß es um 1900 neben den erforderlichen
Ausrüstungsmaschinen über 300 Webstühle besaß, an denen 100 bis 120 Personen beschäftigt
waren. | |  |
 | |  | Nach 1900 wurde diese Fabrik weiter vergrößert.
Um konkurrenzgleich zu bleiben, wurden eine Bleicherei, sowie eine Stück- und
Garnfärberei angeschlossen. Schon 1910 waren 400 Webstühle vorhanden und über
150 Personen fanden darin eine lohnende Beschäftigung. Nach dem Tode des Gründers
B. Többen im Jahre 1914 übernahm Dr. B. Többen diesen entwickelten Betrieb.
|  | | | Dr.
B. Többen | | | |
 | Als dieser am 1. Mobilmachungstage zum Heeresdienst
einberufen wurde, mußte dessen Bruder aus Düsseldorf die Leitung übernehmen, der
als Inhaber der Firma 1922 verstarb. Von diesem Zeitpunkt ab wurde wieder Dr.
B. Többen alleiniger Besitzer der Fabrik. Dieser übernahm die früher den von hier
verzogenen Gebrüder Bergmeier gehörige Fabrik an der Osnabrücker Straße, um den
Betrieb zu erweitern. Nach dessen Tode 1940 wurde seine Frau, eine geborene Rennen,
die Erbin. Der Betrieb wurde jedoch 1941 stillgelegt und nachdem ebenso wie im
ersten Weltkrieg ein Teil der Fabrik in eine Granatenfabrik umgestellt worden
war, mußten von 1941 ab auch Fremdfertigungen aufgenommen werden. 1944 starb Frau
Többen und alleiniger Erbe wurde der zwölfjährige Bernhard Többen, der aber 1945
beim Hantieren mit zurückgebliebener Kriegsmunition tödlich verunglückte. Diesen
schönen Besitz erbten die Geschwister Rennen, die 1947 die Fabrikanlage an die
Gebrüder Kindermann aus Litzmannstadt verpachteten.
Auszug
aus "Anton Rosen - Ibbenbüren - Einst und Jetzt - Ibbenbürener
Vereinsdruckerei, 1952 "
Die Weberei B. Többen
- Wo sich jetzt der Busbahnhof befindet, klapperten über siebzig Jahre hindurch
die Webstühle der Firma J. B. Többen. In dem 1870 eingerichteten Betrieb waren
um die Jahrhundertwende 120 Männer und Frauen an 300 mechanischen Webstühlen beschäftigt.
Im Jahre 1910 waren es sogar 400. Der Weberei waren eine Bleicherei und Garnfärberei
angeschlossen. Hergestellt wurden hauptsächlich schwere Baumwollstoffe: Manchester
(Genua-Cond) und Velveton (imitiertes Leder). Nach dem Zweiten Weltkrieg ging
die Weberei nach vorübergehender Pachtung in den Besitz der Firma Kindermann über.
Infolge der Stadtsanierung wurde der Betrieb in den Jahren 1967/1968 an die Umfluth
(jetzt Aasee) verlegt.
Auszug aus "Alt-Ibbenbüren - Von Friedrich
E. Hunsche Bernhard Holwitt - Herausgegeben von der Ibbenbürener Volkszeitung
- 2. überarbeitete und erweiterte Auflage: Dezember 1980" |  |
 | Fotos:
Sammlung Suer Foto Luftaufnahme 1960er Jahre - : Historischer Verein Ibbenbüren
e. V. |  |
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Ibbenbüren - Die Villa Többen |  |
 | Die "Villa Többen" mit ihren fast dreißig
Räumen war mehr als fünf Jahrzehnte das größte Wohnhaus Ibbenbürens. In seiner
baulichen Gestaltung war es eines der ansehnlichsten. Erbaut wurde das Haus von
Johann Bernhard Többen, dem Besitzer der Baumwollweberei, zwischen der Wilhelmstraße
und dem Bahnhof. An das Haus schloss sich ein zur Wilhelmstraße abgeschirmter
großer Park an. Zu dem reichen Baumbestand zählte neben schönen Rotbuchen auch
eine Reihe exotischer Bäume | | |  |
 | Auszug aus "Alt-Ibbenbüren - Von Friedrich
E. Hunsche Bernhard Holwitt - Herausgegeben von der Ibbenbürener Volkszeitung
- 2. überarbeitete und erweiterte Auflage: Dezember 1980" |  |
 | | | |  |  | Villa
Többen und Park - 1951 | Villa
Többen - Wilhelmstraße 6 | Villa
Többen im Winter |  |
 | | Die
Villa Többen im Park zwischen Goethe- und Wilhelmstraße
1888 durch Johann Bernhard Többen erbaut. (Wilhelmstraße 6) 1911 bekam
die Villa den südlichen Anbau. 1945 war die Villa von englischen Militär
besetzt. 1964 Abbruch der Villa Többen durch die Firma Michel & Börgel.
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 | Fotos:
Sammlung Suer - IVZ Kunkemöller |  |
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Ibbenbüren - Die Berufsschule/Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land |  |
 | | | |  |  | Kreisberufsschule
- Wilhelmstraße 8 I. Bauabschnitt - 1957 | Kreisberufsschule
(Sechsgeschossig) Goethestraße - 1958 | Berufskolleg
Tecklenburger Land und Kaufmännische Schule - 1978 |  |
 | Fotos:
Sammlung Suer |  |
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Ibbenbüren - Die TWE Haltestelle Ibbenbüren Ost - Bahnhofsplatz/Wilhelmstraße. |  |
 | | | |  |  | Eröffnung
TWE Bahnhof - 1903 | Ibbenbüren
Ost - TWE Haltestelle 1961 | "Ende"
der kleinen TWE Haltestelle - 1966 |  |
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Ibbenbüren - Luftaufnahmen - Bahn - Nike - Wilhelmstraße - 1950er Jahre |  |
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Links zur Wilhelmstraße - Von Hausnummer 2 - 240 |
| © Foto Seite oben - Wilhelmstraße
und Kindermann - Sammlung Suer |
| © Förderverein Stadtmuseum Ibbenbüren
e. V. Breite Straße 9 - 49477 Ibbenbüren |
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